Valves mit Spannung erwarteter MOBA-Shooter Deadlock tritt mit einer offiziellen Steam-Seite endlich aus den Schatten. Dieser Artikel befasst sich mit den kürzlich aufgehobenen Diskussionsbeschränkungen, den beeindruckenden Beta-Statistiken, den Kernspielmechaniken und dem überraschenden Ansatz, den Valve bei seinen eigenen Store-Richtlinien gewählt hat.
Deadlock erscheint offiziell auf Steam
Nach wochenlangen Spekulationen, die durch Leaks angeheizt wurden, hat Valve die Existenz von Deadlock bestätigt und seine Steam-Store-Seite enthüllt. Die geschlossene Beta erreichte vor kurzem unglaubliche 89.203 gleichzeitige Spieler, mehr als das Doppelte des vorherigen Höchststands. Valve war zuvor von Geheimhaltung umgeben und hat nun seine strikte Vertraulichkeit gelockert, um offene Diskussionen, Streaming und Community-Engagement zu ermöglichen. Es bleibt jedoch ein Titel, der im Early Access nur auf Einladung zugänglich ist und Platzhaltergrafiken und experimentelle Funktionen bietet.
Ein MOBA-Shooter-Hybrid
Deadlock vereint MOBA- und Shooter-Elemente und lässt zwei Sechserteams in intensiven, rasanten 6v6-Kämpfen gegeneinander antreten. Die Spieler verwalten Trupps von NPC-Grunzern, während sie in direkte Kämpfe verwickelt werden, wodurch ein dynamisches Schlachtfeld entsteht, auf dem sowohl Helden- als auch KI-Einheiten von entscheidender Bedeutung sind. Häufige Respawns, wellenbasierte Kämpfe und der Einsatz strategischer Fähigkeiten sind die Grundpfeiler des Gameplays. Das Spiel bietet verschiedene Bewegungsoptionen (Rutschen, Sprinten, Seilrutschen) und eine Liste von 20 einzigartigen Helden.
Valves umstrittene Steam Store-Abweichung
Ironischerweise verstößt die Steam-Seite von Deadlock gegen Valves eigene Store-Richtlinien. Während Steam normalerweise mindestens fünf Screenshots vorschreibt, bietet Deadlock derzeit nur ein einziges Teaser-Video. Diese Inkonsistenz hat insbesondere von anderen Entwicklern Kritik hervorgerufen, die argumentieren, dass sie die Fairness der Plattformrichtlinien von Steam untergräbt. Dies ist nicht das erste Mal, dass die Aktionen von Valve Kontroversen auslösen. Frühere Ereignisse wie der Orange-Box-Verkauf im März 2024 zeigen ein ähnliches Muster. Ob Valve diese Inkonsistenzen beheben wird, bleibt abzuwarten. Angesichts der Doppelrolle von Valve als Entwickler und Plattformeigentümer kommt die herkömmliche Durchsetzung jedoch möglicherweise nicht zur Anwendung.